Ihr Kniespezialist in Wien

Verletzungen am Kniegelenk sind häufig. Das Knie ist im Alltag und beim Sport großen Belastungen ausgesetzt und daher kommt es häufig zu Verschleiß oder Verletzungen von verschiedenen Strukturen im Kniegelenk.

 

Es können hier Seitenbänder, Kreuzbänder, innerer oder äußerer Meniskus oder der Knorpel betroffen sein.

Die Behandlung sollte immer von einem erfahrenen Kniespezialisten durchgeführt werden. Nach einer umfassenden klinischen Untersuchung und meistens einer Magnetresonanztomographie (MRT) entscheiden wir gemeinsam mit dem Patienten, ob eine nicht-operative Behandlungsmethode zur Wiedererlangung Ihrer Mobilität eingesetzt werden kann oder ob eine Operation zielführend ist.

 

Knieoperationen können heute sehr schonend durchgeführt werden. In den meisten Fällen kann der Eingriff minimalinvasiv, mit einer sogenannten Schlüssellochchiurgie (Arthroskopie), erfolgen. 

 


Meniskusriss

Der Meniskusriss zählt zu den häufigsten Verletzungen des Kniegelenks. 


Kreuzbandriss

Kreuzbandrisse zählen zu den häufigsten, unfallbedingten Knieverletzungen.



Bakerzyste

Bei der Bakerzyste (oder auch Poplitealzyste) handelt es sich um eine Ausbuchtung des Kniegelenkes in der Kniekehle. Sie entsteht häufig im Rahmen von Meniskusabnützuneg oder -verletzungen, seltener auch im Rahmen chronischer Entzündungsvorgänge aufgrund der vermehrten Produktion von Gelenksflüssigkeit. Durch Umfangzunahme kann es zu Beschwerden, Schmerzen und Bewegungseinschränkung kommen. In vielen Fällen kommt es nach der Behandlung des zugrundeliegenden Problems zu einer Rückbildung oder Verkleinerung der Bakerzyste.

 


Patellaluxation - Kniescheibenverrenkung

Patellaluxation ist eine Kniegelenksverletzung, bei der die Kniescheibe (Patella) aus ihrer Führung springt (Luxation). Meist bewegt sich die Kniescheibe spontan in ihre Ursprungsstellung zurück (Reposition). Selten verbleibt sie in ihrer Verrenkungsstellung außen (lateral) am Kniegelenk.

Häufigste Ursache für eine Patellaluxation ist die angeborene Fehlausbildung der Kniescheibe und des Gleitlagers (Dysplasie der Trochlea femoris) und in zweiter Linie eine Fehlstellung des Kniegelenkes (Genu valgum, „X-Beine“), eine hochstehende Kniescheibe (Patella alta) und lateraler Ansatz der Kniescheibensehne am Schienbein. Dadurch gleitet die Kniescheibe tendenziell nicht zentral zwischen den Femurkondylen, sondern zu weit außen (lateral). Bei zunehmender Beugung kann es zu einer Verrenkung kommen. Begünstigend wirken Drehbewegungen im Kniegelenk, beispielsweise beim Sport, wodurch der Ansatzpunkt der Kniescheibensehne nach außen verlagert wird und damit die Zugrichtung der Sehne verändert wird.

In jedem Fall muss – falls dies nicht von selbst geschehen ist – die Kniescheibe eingerenkt werden. In weiterer Folge muss die Ursache der Verrenkung festgestellt werden und anschließend eine passende Therapie durchgeführt werden.